Cloud basierter Unterricht – Eine Idee mit bemerkenswerter Erfolgsgeschichte

Es ist wirklich schade, dass diese phantastischen Ideen bis jetzt nur über englische Videos kommuniziert werden. Macht aber nichts, anschauen und lernen kann man trotzdem daraus.

Sugata Mitra hat ein zeitgemäßes und erfolgreiches Konzept geschaffen, um Kinder zum lernen zu animieren:



Lernt zu programmieren! – Code.org

Es fehlen Programmierer an allen Ecken und Enden, deshalb haben illustre Personen wie Mark Zuckerberg, Bill Gates und Will.I.Am eine Kampagen gestartet, die dazu aufruft, programmieren zu lernen.
Bitte ansehen, wer was bewegen will, sollte Programmierer werden.
Ich selbst lerne gerade Java und Python.

 

 

Und dann hier vorbeischauen:

Code.org

code-logo



Edupunk – Zeitgemäße Bildungsangebote

Ich habe mich ja schon einige Male darüber ausgelassen, wie sehr unser Bildungssystem den Anforderungen der Zeit hinterher hinkt. Schaut man ins Netz, dann wundere ich mich, wieso es doch so viele gute Beispiele für zeitgemäßere Bildungsvermittlung gibt, die in Deutschland keine Nachahmer und/oder Anwendung finden.

Mir fallen spontan zwei Gründe ein:

  1. Die Entscheider im Bildungssystem sind selbst nicht versiert genug, um das Internet nach entsprechenden Angeboten zu durchsuchen und diese dann als Anregung weiter zu leiten oder kommen bei der Weiterleitung von Anregungen nicht durch.
  2. Die Verantwortlichen in den Schulen (d.h. Lehrkräfte und Rektoren) sind unwillig, solche Anregungen selbst zu finden und/oder ignorieren diese, wenn sie solche Angebote und Anregungen finden bzw. solche an sie weitergeleitet werden.
Aus persönlicher Erfahrung kann ich zumindest Punkt zwei bestätigen.
Es ist müßig, den Stand der Bildungsarbeit zu beklagen und dann keine Ansätze zur Verbesserung zu liefern, deshalb hier ein Beispiel für die moderne Verarbeitung geschichtlicher Inhalte, unterhaltsam und kurz zusammengefasst präsentiert. Der Kanal auf Youtube heißt crashcourse und ich finde ihn sehr empfehlend- und nachahmenswert.
Die Industrielle Revolution in 11 Minuten und 5 Sekunden erklärt:



Und beim Relaunch will ich…

Hui, jetzt ist es also auch mal mir passiert.
Ich dachte ja immer, diese Geschichten gehören zum SEO-Latein wie die 20 Meter langen Hechte zum Anglerlatein, aber nein, es ist mir passiert. Obwohl ich mich ja hier mehr über Social Media auslasse, kommt jetzt doch mal eine SEO-Geschichte, also:
Da war dieses Projekt, es ging um den Relaunch einer nicht schlecht laufenden Seite, etabliert und mit gut Traffic. Nun ist diese Seite aber schon ein wenig in die Jahre gekommen (Stand 2005) und bekommt einen Relaunch. Da saß ich nun mit den verantwortlichen zusammen, wir haben Keywords besprochen und auch eines meiner Lieblingsthemen: Informationsarchitektur.
Und während wir uns da so unterhalten, wie wir die Seite aufbauen, was die Keywordrecherche ergeben hat usw. kommt dann auf einmal diese Frage:

Können Sie sicher stellen, dass wir nach dem Relaunch mit allen Keywords auf Platz 1 stehen?

Ja, und dann musste ich erst mal durchatmen und ein paar Schritte zurück machen. Die Verantwortlichen kannten sich zwar mit Online Marketing aus, das drehte sich aber eher um Newsletter, Banner und alles was unter Klicki-Bunti zusammengefasst werden kann. Technische Zusammenhänge und die Funktionsweise von Suchmaschinen waren quasi böhmische Dörfer. Um dem ganzen noch ein Sahnehäubchen zu geben wurde eine Vernetzung der unterschiedlichen Social Media Kanäle, die bereits genutzt wurden (u.a. FB, Twitter, Youtube) abgelehnt, ebenso eine intensivere Nutzung. Twitter z.B. sollte weiterhin nur auf den Newsletter aufmerksam machen.

Naja, in der Form ging das dann noch die nächsten drei Wochen weiter. Ich habe dann mal die Notbremse gezogen.

Also irgendwie ist in Sachen SEO in Deutschland wirklich noch Aufklärungsarbeit nötig, sogar bei Unternehmen, die sich aufs Netz stützen.


Es musste ja so kommen – Linkaufbau über Social und Freundschaft

Ich erinnere mich, dass ich vor ca. zwei oder zwei einhalb Jahren eine recht… hitzige… Diskussion mit zwei SEO-”Spezialisten” hatte. Beide waren übereinstimmend der Meinung, ihre recht spammige Linkaufbaustrategie würde ewig Gold wert sein und ihre Agentur zum Erfolg führen.

Ich hielt damals dagegen, dass Google früher oder später in der Lage sein würde, gewisse Muster zu erkennen und schlug vor, mehr auf Social Media und echte Interaktion mit den jeweiligen Zielcommunities zu setzen. Wir brachen das Gespräch ab, wenige Wochen später verließ ich die Agentur, dann kam das Panda-Update, dann Pinguin  und jetzt, seht selbst, was der gute Herr Fishkin zu berichten hat:

 



Ja, es war seit Jahren ab zu sehen, aber wenn man die Augen vor der Wahrheit verschließt und nicht sehen will, dass die Zeiten sich ändern, geht man baden.
SEO funktioniert nicht mehr so wie vor 2 Jahren oder vor vier Jahren, gerade was off-site Maßnahmen angeht muss man sein Denken umstellen, sonst läuft da gar nichts mehr rund. Ich hoffe, diese Nachricht ist jetzt auch endlich hier in Deutschland bei verschiedenen Verantwortlichen angekommen.


Die Wahrheit über Piraterie im Internet (Musik, Filme, Software)

Ich denke, das spricht eine deutliche Sprache:

Music, Movies, Programs & Piracy



Jane McGonigal: Das Spiel, das Dein Leben um 10 Jahre verängert – Superbetter

Dies ist ein ganz wundervolles, inspirierendes Video über die positiven Effekte von Social Games und was sie machen können, um die Top 5 Dinge, die man in seinen letzten Stunden bedauert, anzugehen.
Und: Wie ein einfaches Spiel Leuten dabei hilft, sich besser zu fühlen, vor allem, wenn es ihnen richtig dreckig geht.

Das gepluggte Spiel Superbetter ist natürlich im Netz zu haben.
Jane McGonigal bringt die ganze Thematik sympathisch, spielerisch und überzeugend rüber und schafftt es, ihr Pulikum zu animieren. Noch dazu ist sie, wie ich hier shcon mal bemerkte, bekennende Gamerin. More Power to Her!



Auswirkung des neuen LSR

Was heute in der Zeitung steht - darüber dürfen wir erst nächste Woche reden.

Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen. Selbst Links zu Artiklen, die auf die Qualität eines solchen hinweisen, Lesetipps, wären illegal, wenn das neue Leistungsschutzrecht für Verlage durchkäme. Eine sehr interessante Beobachtung in diesem Zusammenhang macht Herr Anwalt Tim M. Hoesmann in seinem Blog.

Na ein Glück, dass das Gesetz noch nicht zieht, sonst wäre es ja ein Verbrechen, auf den hervorragenden Beirag Herrn Hoesmanns zu verlinken.

Deutschland, Deine Lobbyisten…



Rand Fishkin predigt über Content Strategie

Ansehen, dann noch mal ansehen, dann noch mal ansehen! Und dann den Schwur ablegen!





Augmented Reality im Unterricht

Google macht jetzt mit den Google Goggles ernst. Was sich daraus ergibt, ist unter anderem eine wunderbare Möglichkeit Augmented Reality mit Unterricht, Learning by Teaching und der allgemeinen Integration des Internets in den Schulalltag zu verbinden.
Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass in vielen Lehrerzimmern Technophobie herrscht und gerade die älteren Lehrer (der Berufstand hat übrigens ziemlich überaltert) das Internet mit großer Skepsis betrachten.
Aber: Man kann ja träumen und spekulieren. Also, Augmented Realitybietet ganz hervorragnede Ansätze, moderne Technik mit Unterricht zu verbinden.

 

Nehmen wir mal eine Klassenfahrt nach Berlin als Beispiel. Vor Beginn werden Arbeitsgruppen gebildet. Jede Gruppe erhält die Aufgabe, ein bestimmtes Gebäude, eine Straße oder eine Persönlichkeit der Stadt innerhalb eines Themenkreises, z.B. Berlin zur Zeit des Absoluthismus oder soziale Veränderungen im Berlin der Gründerzeit, vor-und aufzubereiten.
Dann werden alle Daten entsprechend mit Geotags, Einwahlcodes etc versehen und auf geht es zur virtuell-realen Stadtführung. Wann immer die Klasse an einem bestimmten Punkt vorbei kommt, können vorbereitete Daten abgerufen werden. Die Klassenfahrt wird zu einem Augmented Reality Erlebnis. Macht den Aufenthalt spannender, bringt das Internet ins Klassenzimmer und bringt den Schülern die Möglichkeit, Fähigkeiten zu üben, die sie später auch außerhalb der Schule nutzen können.

 

Die Klassenfahrt ist aber nur ein Beispiel. Mir fallen Spontan animierte Pyramiden im Mathematikzúnterricht (Geometrie), visualisierte Atommodelle in Physik und Chemie oder Ausschnitte aus einer Shakespear-Aufführung im Globe Theatre für den Englischunterricht ein.

 

Augmented Reality hat das Potenzial, den Schulaltag zu beleben und ihn für die Schüler realer zu machen, so seltsam das jetzt vielleicht klingt. Momentan leiden viele Fächer darunter, von den Schülern als unwichtig angeseen zu werden, Stichwort “Das brauche ich später nie wieder.” Wenn es aber gelingt, auch “unwichtige” Themen mit der Entwicklung wichtige Fähigkeiten, zu verbinden (wie in diesem Falle der souveräne Umgang mit multimedialen Augmented-Reality-Anwendungen), dann wird das wieder interessant.

 

Hier können alle nur gewinnen: Die Schule wird moderner und ist näher an der Lebensrealität der Schüler, Schüler sind motivierter, wei sie wissen, dass ihnen der Unterricht was bring t und insgesamt interessanter ist, und Lehrer haben motivierte, interessierte Schüler. Jeder gewinnt.