Die imense Popularität gerade von Facebook ermöglicht es, eine hohe Zahl Personen zu erreichen und gleichzeitig diese auch nach Interessensgebiet grupiert anzusprechen. Es gibt eine Vielzahl an Fanclubs, von Bands, über Fun-Gruppen bis hin zu speziellen Gemeinschaften um die diversen Facebook-Spiele, die es ermöglichen, sich ein Segment der User heraus zu picken. Die Plattform Ning macht es da sogar noch einfacher.
Ning stellt eine Schablone zur Erstellung eines eigenen Social Networks zur Verfügung, was auch schon sehr bunte Blüten treibt, wie zum Beispiel die Aleuminati, eine Gemeinschaft bekennender Biertrinker.
Die Auswahl einer bestimmten, speziellen Zielgruppe fällt hier natürlich sehr leicht. Ob man diese Zielgruppe für sich nutzen kann, steht auf einem anderen Blatt. Zum einen ist es gerade bei kleineren Gemeinschaften, die sich vielleicht schon sehr lange kennen, sehr schwierig Vertrauen und Standing zu bekommen, zum anderen lohnen zu kleine Zielgruppen den Aufwand nicht, diese zu erschließen.
Hier bietet es sich statt dessen an, sich eine Gruppe als Schlüssel oder Kern heraus zu suchen und von dieser aus, auf verwandte und befreundete Gruppen und Netzwerke über zu greifen.
Praktisch und umsetzbar ist es also, Gruppen aus verwandten Themengebieten zu Clustern zusammen zu fassen und die dortigen Mitglieder anzusprechen.
Mit etwas Glück und der richtigen Kampagne sollte es möglich sein, hier sogar virale Effekte auszulösen.


