So wie es aussieht, zumindest laut Aussage dieser beiden Blogs (beide sehr vertrauenswürdig), geht Google bei Augmented Reality in die Vollen. Ende des Jahres bringt unsere meist genutzte und meist gehasste Suchmaschine eine Brille raus, die als Heads-Up Display für das Internet konzipiert ist.
Das Design soll bisherigen Informationen nach dem dieser Oakley THUMP Brille entsprechen:
Sehr cyberpunk. Ein Feature der Google Goggles wird ein Display vor einem Auge sein, dass den User mit Informationen versorgt. Die Software der Goggles wird natürlich auf Android basieren.
Weitere Features sind GPS und Bewegungssensoren. Eine Möglichkeit, die sich daraus ergibt, ist, dass die Brille als Navigationsgerät dient, das automatisch den Weg weißt. Informationen über ein Gebäude, vor dem ein User steht, liefert. Da eröffnen sich natürlich gleich neue Marketingmöglichkeiten für Restaurants, Museen etc. Kommt immer darauf an, was man dann über eine restaureant im Netz findet.
Schlechte Kritiken werden da immer schneller ein echtes Problem. Oh, der Blackhat in mir regt sich…
Jetzt kommt es natürlich drauf an, wie schnell sich die Google Goggles (und später auch vergleichbare Produkte anderer Anbieter) verbreiten. Vielleicht floppen diese Brillen, vielleicht kommt der Erfolg erst in drei oder fünf Jahren. Sobald sie aber ein Must Have sind, erweitert das das Speilfeld immens. Wörtlich. Außer den regulären Marketingmaßnahmen ergibt sich da noch eine Möglichkeit:
Die gute alte Schnitzeljagd wird im 21. Jahrhundert neu entdeckt. Oder mit anderen Worten: Städtetouren werden zu einem Abenteuer, es wird Spiele geben, die online und offline direkt verbinden, dann schaltet man noch eine Wii zu, oder Modell 2.1 hat Wii Features, und auf einmal sind alle Kellerkinder im Park ud surfen an der guten frischen Luft. Eine ganz neue Onlinerevolution steht uns da vielleicht bevor.
