Augmented Reality im Unterricht

Google macht jetzt mit den Google Goggles ernst. Was sich daraus ergibt, ist unter anderem eine wunderbare Möglichkeit Augmented Reality mit Unterricht, Learning by Teaching und der allgemeinen Integration des Internets in den Schulalltag zu verbinden.
Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass in vielen Lehrerzimmern Technophobie herrscht und gerade die älteren Lehrer (der Berufstand hat übrigens ziemlich überaltert) das Internet mit großer Skepsis betrachten.
Aber: Man kann ja träumen und spekulieren. Also, Augmented Realitybietet ganz hervorragnede Ansätze, moderne Technik mit Unterricht zu verbinden.

 

Nehmen wir mal eine Klassenfahrt nach Berlin als Beispiel. Vor Beginn werden Arbeitsgruppen gebildet. Jede Gruppe erhält die Aufgabe, ein bestimmtes Gebäude, eine Straße oder eine Persönlichkeit der Stadt innerhalb eines Themenkreises, z.B. Berlin zur Zeit des Absoluthismus oder soziale Veränderungen im Berlin der Gründerzeit, vor-und aufzubereiten.
Dann werden alle Daten entsprechend mit Geotags, Einwahlcodes etc versehen und auf geht es zur virtuell-realen Stadtführung. Wann immer die Klasse an einem bestimmten Punkt vorbei kommt, können vorbereitete Daten abgerufen werden. Die Klassenfahrt wird zu einem Augmented Reality Erlebnis. Macht den Aufenthalt spannender, bringt das Internet ins Klassenzimmer und bringt den Schülern die Möglichkeit, Fähigkeiten zu üben, die sie später auch außerhalb der Schule nutzen können.

 

Die Klassenfahrt ist aber nur ein Beispiel. Mir fallen Spontan animierte Pyramiden im Mathematikzúnterricht (Geometrie), visualisierte Atommodelle in Physik und Chemie oder Ausschnitte aus einer Shakespear-Aufführung im Globe Theatre für den Englischunterricht ein.

 

Augmented Reality hat das Potenzial, den Schulaltag zu beleben und ihn für die Schüler realer zu machen, so seltsam das jetzt vielleicht klingt. Momentan leiden viele Fächer darunter, von den Schülern als unwichtig angeseen zu werden, Stichwort “Das brauche ich später nie wieder.” Wenn es aber gelingt, auch “unwichtige” Themen mit der Entwicklung wichtige Fähigkeiten, zu verbinden (wie in diesem Falle der souveräne Umgang mit multimedialen Augmented-Reality-Anwendungen), dann wird das wieder interessant.

 

Hier können alle nur gewinnen: Die Schule wird moderner und ist näher an der Lebensrealität der Schüler, Schüler sind motivierter, wei sie wissen, dass ihnen der Unterricht was bring t und insgesamt interessanter ist, und Lehrer haben motivierte, interessierte Schüler. Jeder gewinnt.

 

 

Zehn Social Media Thesen

Ein netter Netzfund den ich gerne teile:

10 Social Media Thesen

 

Besonders Punkt 10.

Allerdings: Wenn ich nicht will, dass sich Bürger an meiner Politik beteiligen, weil ich lieber Lobbyistengelder bekomme, dann…

 

 

Eine faszinierende Social Media Infographic

Heute ist sozusagen Großbild-Freitag hier auf dem Blog.

Schaut euch mal diese feine Infographic an, wirklich ganz groß, in jeder Beziehung!

Social Media Space Themed Infographic

 

Super Tweet!

Wenn Google meldet “wird überprüft”, heißt das: “Wir haben es in den Sarlacc geworfen, wo es in tausend Jahren langsam verdaut wird” #seo — stgoldmann (@stgoldmann)

manchmal ist die Wahrheit bitter…

 

How to beat a Patent Troll

Wie wunderbar!



Trolle sind echt ein Problem im Netz und es ist schön zu sehen, wenn einer mal eins drauf bekommt.

 

Google Project Glass – Local SEO und Social Media Goldgrube

Kleines Add-On zu meinem Post vom 23. Februar. Wenn alles so klappt, wie Google sich das vorstellt, dann werden die Google Goggles aus der Sichtv des Benutzers so aussehen:

 

 

Ich bin ja mal gespannt. Und was mich noc mehr interessiert: Wird es eine Version für Brillenträger geben? Da Herr Cutts allerdings selber Brillenträger ist, gehe ich davon aus, dass es eine geben wird.
Was da wieder für Möglichkeiten für lokale Werbung, lokales und mobiles SEO und Social Media für lokale Unternehmen und Touristik generiert werden!

Ich bin auch mal gespannt, wie diese sehr massive Augmented Reality Anwendung dann mittel- bis langfristig unser Verhalten und v.a. zwischenmenschliche Interaktion beeinflusst.
Wir werden sehen.

 

Liebe Offliner: Das hier ist die Kernidee des Internets in einer Vision gebündelt

Die Leute, die das Internet nicht verstehen, sehen es in erster Linie als ein Sammelbecken sozialgestörter Nerds, Urheberrechtsbrechern und Pornokonsumenten. Was sie übersehen ist, dass die Kernidee des Internets die Kommunikation ist. Das Internet ist ein ungesteuerter, unzensierter, globaler Informationsmarktplatz. Manchmal ist es auch eher eine riesige Mauer voller Graffitie aber es ist immer noch voll mit Informationen.

 

Wenn also ein gewisser Herr Döring von der FDP das Versagen seiner Partei und den Aufstieg der Piraten als Tyrannei der Massen bezeichnet, und damit sein Demokratieverständnis offenlegt, dann geht das durchs Netz, und das Netz wird es nicht vergessen. Es sei denn, es wird zensiert. Aber die Zensur des Netzes wäre Verrat an der Meinungsfreiheit und unseren Grundrechten. Es wäre ein Abgleiten in ein totalitäres System.

 

Solange aber nicht zensiert wird, bietet das Internet all denen, die wirklich wissen worum es geht, ein wortwörtlich grenzenloses Medium, um ihre Meinung zu äußern, Ideen auszutauschen. Dies können dann natürlich auch Ideen sein, die der Politik widersprechen.

 

Ein wunderbares Beispiel für eine idee, die der Politik der beteiligten Staaten widerspricht und die gleichzeitig die Kernidee des Internets, Kommunikation, auf wunderbare Weise aufgreift ist die von Ronny Edry gestartetet Internetkampagne “We Love You”:

 

 

Und diese  Aktion fasst die Vision des Netzes zusammen: Kommunikation über Staatsgrenzen hinweg und auch an den offiziellen staatlichen Kanälen vorbei.

 

Während die Herren in den Parlamenten (die im Zweifelsfall auch noch einen Flug außer Landes bekommen oder schon im Bunker sitzen) ihren Entsprechungen auf der anderen Seite der Grenze verbal die Köpfe einschlagen, senden einfache Leute (die, die im Zweifelsfall dem Krieg als erstes zum Opfer fallen) eine sehr deutliche Nachricht: Wir sind nicht eure Feinde, wir lieben euch!

 

Besonder schön ist,  zu sehen, dass die Iraner in gleicher Weise auf die Friedensbotschaft aus Israel reagieren und die von Ronny angestoßene Poster-und Bildkampagne in gleicher Weise zurückschenken. Hier nur zwei Beispiele:

 

 

 

Die Vision des Internets ist die Kommunikation. Der friedliche Austausch zwischen Menschen über Grenzen hinweg. Der Austausch von Ideen, die gegenseitige Inspiration! Das Internet ist kein Spielplatz für Raubkopierer und Pornographen. Es ist die Plattform des 21. Jahrhunderts, mit der jeder einzelne von uns die Möglichkeit hat, die Welt zu verändern und ein klein wenig oder sehr viel besser zu machen.

 

Ideen wie die von Ronny sind es, für die das Internet gemacht ist. Ich hoffe, ihr habt das jetzt verstanden.

 

Und wenn Ihr Ronny’s Kampagne ebenso unterstützenswert findet wie ich, dann spendet bitte hier: IndieGoGo Kampagne und stattet der Facebook Seite einen Besuch ab! Wir haben hier die Chance, einen Krieg zu verhindern, wenn wir uns Gehör verschaffen!

 

Gamer können etwas bewirken! Mass Effect 3 bekommt ein neues Ende.

Kürzlich wurde die dritte Inkarnation der sehr erfolgreichen Spieleserie Mass Effect veröffentlicht.

Wer damit jetzt nichts anfangen kann, dies ist der Trailer zu Mass Effect 3:

 

 

Ich habe selbst kein Spiel der Serie gespielt, allerdings scheint es so, dass die Fancommunity nicht so ganz mit dem Ende (oder eher: den Endoptionen, es gibt da wohl zu wenige) zufrieden ist. Jedenfalls haben die Fans eine ziemliche Internetkampagne losgetreten. Ihre Forderung nach einem neuen Ende hat, wie die BBC berichtet, Wirkung gezeigt.

 

Dr. Ray Muzyka, Mitbegründer der Spieleschmiede BioWare, der Macher von Mass Effect, hat sich im offiziellen Blog direkt an die Fans gerichtet, um ihnen mitzuteilen, dass ihr kritisches Feedback angekommen ist.

 

BioWare hat sich die Kritik zu Herzen genommen und arbeitet daran, das Problem zu lösen. Genauer schrieb Dr. Muzyka:

 

“Building on their research, Exec Producer Casey Hudson and the team are hard at work on a number of game content initiatives that will help answer the questions, providing more clarity for those seeking further closure to their journey. You’ll hear more on this in April.  We’re working hard to maintain the right balance between the artistic integrity of the original story while addressing the fan feedback we’ve received.  This is in addition to our existing plan to continue providing new Mass Effect content and new full games, so rest assured that your journey in the Mass Effect universe can, and will, continue.”

 

Also, wie es aussieht gibt es vorrausichtlich im April ein neues Ende für Mass Effect 3, wahrscheinlich über ein Patch.

 

Hier sieht man ein Musterbeispiel an Zusammenarbeit und auch Zusammenhalt zwischen Unternehmen und Community. BioWare hat zum Teil harsche Kritik bekommen und reagiert konstruktiv auf konstruktive Kritik.

Das Unternehmen signalisiert ernsthaften Willen, dem Feedback der Spieler zuzuhören und entsprechende Änderungen bei zukünftigen Updates des kritisierten Spiels vorzunehmen. Gleichzeitig teilen sie aber auch mit, dass sie ihrem geplanten Konzept treu bleiben wollen und Ausgleich zwischen den Spielerwünschen und der künstlerischen Freiheit der Spieldesigner gefunden werden muss.

Dem kann man nichts hinzufügen, jeder vernünftige Fan wird mit dieser Lösung zufrieden sein.

 

Mir bleibt nur, hier den Fans von BioWare respekt zu zollen, dass sie eine so schlagkräftige Kampagne im Netz mobilisiert haben, die BioWare zum überdenken der Endoptionen des Spiels gebracht hat. Da sieht man mal, wie mächtig eine gut organisierte Community ist.

 

Gleichzeitig gebührt aber auch BioWare Respekt dafür, dass sie mit der Kritik so souverän umgegangen sind und so kurzfristig, schnell und offen reagiert haben. Besser kann man es eigentlich nicht machen. BioWare hat hier ganz hervorragende Social Media Marketing Arbeit geleistet. Wirklich ein Musterbeispiel für offenen und ehrlichen Umgang mit den Fans!

 

 

Add-On zu viralem Content

Passend zu meinem Post von vorhin:

Die Leute bei SEOMOZ haben da gerade einen ganz hervorragenden Artikel zu viralen Content und SEO veröffentlicht:

How To Use Memes to Build EASY Backlinks & Traffic

Sehr lesenswert und hilfreich.

 

Es muss ja nicht immer was virales von der bösen Sorte sein…

Wir alle kennen ja diese viralen Videos mit knuffigen Kätzchen und anderen eher seichten Inhalten.

 

In den letzten Tagen hat ja die Kampagne von Invisible Children um Kony dingfest zu machen, von sich reden gemacht und sowohl Invisible Children als auch Kony eine Menge aufmerksamkeit beschert.

 

Dem aufmerksamen Beobachter ist dabei sicher nicht entgangen, dass es auch für Invisible Children nicht wenig Kritik für die Kony 2012 Kampagne gab.

 

Auch hier sieht man wieder: Die Netzgemeinde bildet sich schnell ihre eigene Meinung und auch die bestgemeinte Internetkampagne kann so ganz schnell recht negative Auswirkungen haben. Invisible Children ist sogar noch relativ glimpflich davon gekommen. Liegt wahrscheinlich auch an ihrem sehr rechtschaffenen Anliegen.

 

Wie dem auch sei, es gibt im Netz, auch wenn man es manchmal nicht glaubt, virale Videos, die weder flach noch kontrovers sind. Es gibt sogar Leute, die schaffen es, solche Videos in Reihe zu produzieren.

 

Ein glänzendes Beispiel ist die Crew von ImprovEverywhere. Der Youtube-Kanal ist wirklich sehenswert. Hier nur mal zwei Beispiele:

 

 
Und dieses hier finde ich als Geek natürlich besonders gelungen:
 


 

Jetzt muss ich mal sehen, ob es nicht auch deutschsprachige, gute virale Videos gibt. Ich muss ja gestehen, dass ich mir auf Youtube fast ausschließlich englisches Material ansehe.

 
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