Social Media (auch Soziale Medien) ist ein Schlagwort, unter dem Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften verstanden werden, die als Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen. Kaplan und Haenlein definieren Social Media als „eine Gruppe von Internetanwendungen, die auf den ideologischen und technologischen Grundlagen des Web 2.0 aufbauen und die die Herstellung und den Austausch von User Generated Content ermöglichen“[1].
Damit ist zumindest schon einmal grob erklärt, worum es sich bei Social Media handelt. Social Media ist aber mehr als das. Plattformen wie Twitter, Facebook, Myspace und Xing haben sich innerhalb kurzer und kürzester Zeit zu Institutionen im Netz gemacht.
Twitter wird inzwischen von namhaften Nachrichtendiensten und auch Bing und Google als Nachrichtenquelle benutzt. Seiten wie Facebook ermöglichen es uns, in Realtime mit Freunden in der ganzen Welt zusammen zu kommen. Das Phänomen Flashmob zeigt eine weitere, schon kunstvolle und in jedem Fall aktionistische Anwendung, von Social Media.
Social Media entwickelt sich weiter und mit mehr technischen Möglichkeiten, wird sich auch Bandbreite und Tiefe der Social Media Plattformen und unser Umgang mit den sozialen Medien ändern.
Wie das aber auch immer so ist, es gibt jetzt schon Leute, die behaupten, Social Media sei am Ende:
Social Media haben bis jetzt noch nicht einmal wirklich alle Schichten der Webuser vollständig durchdrungen. Facebook ist hier ein Vorreiter, Twitter und andere haben aber noch immense Wachstumspotentiale. Mit besserer Technik wird auch die im Video beschriebene Hyper-Kommunikation eingedämmt werden, sodass Social Media ein gängiges, einfaches und gezieltes Kommunikationsmittel ohne Information Overflow wird.
Der Mensch ist ein soziales Wesen, wir sind Primaten, die in Gruppen leben. Social Media ist ein Ausdruck von Tribalismus in einem hochtechnisierten Zeitalter. Solange es das Web und Menschen gibt, wird es Social Media in der ein oder anderen Form geben.